25 January 2026

Jahresrückblog 2025

Jahresrückblick 2025 - ein Jahr der geplanten und unvorhersehbaren Veränderungen!

Schon lange war das Jahr geplant! Pensionierung, Reisen, Weiterbildung abschliessen, Seminare und Workshops geben, ABER.., nicht alles ging dann so über die Bühne, wie geplant..

  1. Die ersten vier Monate bis zu meiner Pensionierung
    Ja, das Jahr 2025 hat mich gleich von Beginn her gefordert, denn auch die Vorbereitung auf die Pensionierung, das Datum meines letzten Arbeitstages war schon 2024 fixiert worden, ging nicht so, wie ich mir das vorgestellt hatte. Die Kommunikation mit meinem neuen Chef war schwierig oder besser gesagt kaum vorhanden, ein Ersatz für meine Stelle lange nicht in Sicht, so dass mein innerer Monk sich immer vehementer meldete. Bald konnte ich kaum noch schlafen. Mein Hang zum Perfektionismus meldete sich, aber wie sollte ich meine Stelle übergeben, wenn ich keine Ahnung hatte, was eigentlich von mir erwartet wird? Mein Gedankenkarussell begann mich zu blockieren. Meine hochgeschätzten ätherischen Öle halfen mir zwar beim Einschlafen, befreiten mich aber nicht von meinen Albträumen. Ein Seminar bei www.avantage.ch bestätigte mich darin, dass meine ursprünglichen Pläne so falsch nicht waren, aber die Realität holte mich schon am nächsten Arbeitstag wieder ein. So sehr wie ich meine Arbeit auch geliebt habe, so schwer fielen mir nun die letzten Monate. Und es war nicht der nahe Abschied von meiner Arbeit, der mir aufs Gemüht schlug, nein, es waren die Umstände, das nicht getragen sein und irgendwie auch ein Gefühl von nicht wertgeschätzt sein. Sicher spielte auch der Kontrast von meinem vorherigen Chef zum neuen Stelleninhaber mit. Ich kann es noch immer nicht in Worte fassen. Schlussendlich habe ich Checklisten en masse erstellt, aktualisiert und korrigiert. Wohl eher für mich, als für meinen Nachfolger, der sich dann kurz vor dem Pensionierungsdatum doch noch finden liess. Glück war, dass er frei war und einen Monat mit mir zusammen die Arbeiten erledigen konnte, so dass er einen kleinen Einblick bekam.
    Nach mehr als 12 Jahren lag es mir sehr am Herzen, dass ich mich von den vielen Leuten verabschieden konnte, die ich in der doch langen Zeit kennen und schätzen gelernt hatte. Ein geeignetes Datum zu finden erwies sich aber als äusserst kompliziert. Für mich schien der Ostersamstag passend, da traditionell zu der Zeit die Feuerwache abgehalten wird und immer Leute vorbeikommen. Auch symbolisch fand ich den Termin absolut stimmig, verkörpert für mich doch Ostern Trauer, Abschied und gleichzeitig Hoffnung und Neubeginn, alles was auf meine Lebenssituation zu der Zeit zutraf. Na ja, ich bekam dann die Erlaubnis, dass ich mein Abschiedsfest halten konnte. In meiner Freizeit und auf meine Kosten habe ich ein Buffet mit Salaten, Broten, Dipps, Crackern, Torten, Cremes usw. hergestellt und dann am Ostersamstag aufgebaut. Hier noch einen grossen Dank an Sylvia Brotschi, Dalia Scherrer und die anderen fleissigen Helferinnen am Anlass, die dafür gesorgt haben, dass die Getränke bereit standen, das Geschirr abgeräumt und abgewaschen wurde, so dass ich mich um die Gäste kümmern konnte. Mit grosser Dankbarkeit schaue ich auf diesen Tag zurück, die vielen Geschenke, Gespräche und Treffen mit Menschen, die ich zum Teil schon länger nicht mehr getroffen habe, erfüllen mich noch heute. Meine Beharrlichkeit hat sich ausgezahlt und mein Abschiedsfest durfte in dem Rahmen stattfinden, wie ich es mir gewünscht hatte.
  2. Ab in die Ferien! Österreich - Slowenien - Kroatien (Istrien)
    Der letzte Arbeitstag, am 8. Mai 2025, war gleichzeitig auch der erste Ferientag. Pünktlich um 12 Uhr wurde ich von meinem Partner abgeholt und zusammen mit meinen letzten persönlichen Gegenständen nach Hause gefahren.
    Alle Hotels waren bereits seit längerer Zeit gebucht, aber fürs Packen hatte es bisher nicht gereicht, so dass wir beschlossen am nächsten Morgen früh das Auto zu packen und loszufahren, denn es war geplant, dass ich meinen 65. Geburtstag in Pörtschach am Wörthersee feiere. Nach einer langen, aber problemlosen Fahrt, wir hatten nur etwas Stau rund um Innsbruck, kamen wir am späten Nachmittag im www.jilly.at/woerthersee-hotel/ an. Ein Hotel mit wunderbarem Seeblick.
    Bei schönstem Wetter haben wir eine Rundfahrt auf dem Wörthersee gemacht, einen Ausflug auf den Pyramidenkogel mit Besteigung des imposanten Holzturmes (oberste Plattform 67,36 m und wundershcöne Aussicht auf den Wörthersee), vorbei am berühmten Schlosshotel in Velden und an all den verträumten Dörfern am Ufer entlang. Nach einem Apéro in Pörtschach wartete in Hotel auch schon ein feines Geburtstagsessen und ein romantischer Sonnenuntergang auf mich.
    Die Burg "Hochosterwitz", die Burg mit den 17 Toren, höch auf einem Felsen, war unser nächstes Ziel, bevor wir Kärten dann in Richtung Slowenien verliessen. Postojna (Adelsberg) war unser nächstes Ziel, wo wir im www.hotelkras.si übernachtet haben.
    Ganz touristisch waren wir am nächsten Tag unterwegs. Wir besichtigten das Felsenschloss Predjama www.postojnska-jama.eu, die Tropfsteinhöhlen von Postojna und haben auch Grottenolme angeschaut.
    Bereits am nächsten Tag ging es weiter nach Novigrad, unserer ersten Destiation in Kroatien. Im schönen Boutique Hotel Rivalmare https://www.rivalmare.hr haben wir unsere ersten Tage in Kroatien gewohnt. Novigrad ist ein hübsches kleines Städtchen nahe der Slowenischen Grenze und Italien. Man merkte, dass hier in der Saison sehr viel mehr Betrieb ist, aber wir genossen es, dass wir fast einwenig umworben und verwöhnt wurden. Besonders die Hafengegend bietet sich an für ein feines Essen am Abend.
    Ein Tagesausflug führte uns nach Groznjan und Motovun. Groznjan https://www.istra.hr/de/reiseziele/864 ist ein pitoreskes Bergdöfchen, das als Künstlerdorf 1965 wieder auferstanden ist. Hier ist alles noch sehr einfach und ursprünglich, gibt es doch keine Kanalisation und nicht überall fliessend Wasser, dafür umso hübschere Läden mit einheimischem Kunsthandwerk. Motovun https://www.istra.hr/de/reiseziele/865 besticht durch den gotischen Glockenturm, die engen gepflasterten Gassen und den grosszügigen Platz vor der Kirche.
    Auf dem Weg südwärts haben wir in Porec https://www.kroati.de/kroatien-infos/sehenswuerdigkeiten-porec.html Halt gemacht. Eine gute Entscheidung, auch wenn es bereits sehr viele Touristen hatte, aber die Basilika ist eine klare Besuchsempfehlung. Sie hat uns in den Bann gezogen durch schöne Mosaike und riesige Rosmarin- und Lavendelbüsche, die ihren Duft verströhmt haben. Wie muss das erst duften, wenn es im Sommer heiss ist.
    Weiter ging es dann nach Vrsar https://www.kroati.de/kroatien-infos/sehenswuerdigkeiten-vrsar.html, ein Spaziergang führt durch alte Tore, über kleine Plätze mit Kaffees und Restaurants und vorbei an kunstvoll verzierten, renovierten Fassaden. 
    Danach fuhren wir um den https://www.kroati.de/kroatien-infos/limski-kanal.html herum und erblickten nach kurzer, kurviger Fahrt den venezianisch anmutenenden Turm von Rovinj https://www.kroati.de/kroatien-istrien/rovinj.html. Vom ersten Augenblick an hat uns diese Stadt verzaubert! Die Altstadt reicht bis zum Meer, die engen, steilen Gassen sind gesäumt von Restaurants, Bildergalerien und sonsitgen Läden. Zuoberst auf dem Hügel tront die Kirche der Hl. Euphemia. Wir hatten Glück, denn gerade fand ein Chortreffen statt und wir kamen in den Genuss eines kleinen Konzertes. Mit dabei war auch ein Chor aus dem Tessin, die traditionelle Tessinerlieder vortrugen, ganz zur Freude meines Partners.
    Der Markt im Hafenbecken, die Bar direkt in den Felsen unterhalb der Altstadt und die vielen schönen Aussichtspunkte sind nur einige Punkte, die für einen Besuch sprechen. Wir haben den Limski-Kanal mit dem Boot befahren und fuhren abends aufs Meer hinaus um Delfine zu sehen. Delfine haben wir nur ganz weit weg gesehen, dafür genossen wir einen traumhaften Sonnenuntergang und die Altstadt von Rovinj leuchtete in einer ganz besonderen Abendstimmung. Ein Blick vom Meer her, den ich nie vergessen werde.
    Bei unserem Ausflug nach Labin https://www.kroati.de/kroatien-istrien/labin.html zu den "göttlichen" Quellen hatten wir kein Wetterglück. Die Rundwanderung von Rabac nach Labin über den Sentona-Weg mussten wir streichen, denn der Weg im Wald war zu rutschig, dafür haben wir ein riesige Kröte angetroffen und genossen die wilde Natur, bevor wir mir dem Auto wieder hoch nach Labin fuhren. Eine schöne Altstadt mit kleinen Kaffees, Restaurants, imposantem Ausblick weit übers Meer und offensichtlich ein Ort, wo man hinfährt um zu heiraten. Immer wieder staune ich über die alten Gebäude, die verträumten Gärten und die üppige Vegetation, hier ist Geschichte buchstäblich zum Anfassen.
    Das erlebten wir auch in der "Geisterstadt"
    https://www.kroati.de/kroatien-infos/dvigrad.html Dvigrad. Eine Ruinenstadt mitten im Nirgendwo, die Mauern bewachsen mit Farnen, Moos, Storchenschnabel und Efeuranken, die Wege steinig un zum Teil gesäumt von mannshohen Karden, Gräsern und Büschen. Ein Ort, der viel erzählt und ebenso viele Geheimnisse birgt.